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100 Jahre Hüsung Die Volksspielbühne Hüsung feiert 100-jähriges Bestehen Kurzer Rückblick auf 100 Jahre Das Amateurtheater Volksspielbühne Hüsung von 1911 wurde an einem Dienstag, den 05. September 1911 in Hamburg-Eppendorf gegründet. In dem Lokal „Falkenburg“ am Falkenried gründeten Louis Perleberg (Stavenhagen / in Mecklenburg), Heinrich Holtz (Stavenhagen / in Mecklenburg) Herrmann Möller (Oldenburg) den Dramatischen Verein mit dem Namen „Hüsung“. Die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an das Stück „Keen Hüsung“ (Keine Heimat) des Dichters Fritz Reuter. Den heutigen Namen „Volksspielbühne Hüsung von 1911 e.V.“ erhielt der Verein erst im Jahre 1934. Nach unterschiedlichen Aufführungsorten fand Hüsung nach dem 1. Weltkrieg in den Jahren 1920-1935 in der Gaststätte „Zum Ihland“ in Ohlsdorf eine erste „feste“ Bühne, die in den Jahren 1935 – 1940 gegen den „Alten Schützenhof“ getauscht wurde. Fast 50 Jahre (1946 bis 1994) war das Gemeindehaus Biedermannplatz in der Bugenhagenkirche unser Zuhause. Seit 1994 ist unsere neue Spielstätte das Hamburg-Haus in Eimsbüttel. Geschäftsstelle, Probenraum und unsere Werkstatt befinden sich in Eilbek in der Gluckstraße. Die Volksspielbühne Hüsung bringt jedes Jahr drei Stücke zur Aufführung (Januar, April und Oktober). Jedes Stück wird in einer Aufführungsreihe über 10 Tage hinweg sieben Mal aufgeführt. An 21 Abenden im Jahr stehen wir alle ehrenamtlich vor, auf und hinter der Bühne bereit, unser Publikum mit in der Regel plattdeutschen Stücken zu unterhalten. Zum 100-jährigen Jubiläum werden seit Bestehen des Theatervereins etwa 1.230 Theaterabende gestaltet worden sein, bei denen dann über 200 verschiedene Stücke zur Aufführung gekommen sein werden. Darunter Klassiker wie "Sluderee in Treppenhus", "Rund um Kap Horn" oder "Mien Mann de fohrt to See" von Wilfried Wroost. Viele Stücke des Hamburger Dichters hat die Volksspielbühne Hüsung aufgeführt. 100 Jahre hat Hüsung nun auf dem Buckel! Und so manch Aufregendes ist im Laufe der Jahre geschehen. Wenn Probenräume wie während des 2. Weltkrieges nicht vorhanden waren, so wurde eben im Friseursalon zwischen Rasierstühlen und Trockenhauben geprobt, und wenn während einer laufenden Vorstellung plötzlich der Strom ausfällt, dann tritt einer auf die Bühne und führt die Vorstellung als "Alleinunterhalter" im Dunkeln fort oder - der Klassiker - wenn der Text mal perdue gegangen ist, hilft die Souffleuse aus der Patsche. Da gäb es sicherlich noch viele Döntjes mehr zu erzählen. Alle rund 70 Mitglieder im Verein sind ehrenamtlich bei Hüsung und gehen einem wirklich zeitaufwändigen Hobby nach: neben der wöchentlich zweimal stattfindenden Proben (montags und mittwochs) oder dem einmal in der Woche (donnerstags) stattfindenden Bühnenbau, treffen wir auch einmal im Monat zur Versammlung zusammen und bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand. Und wenn dann die Vorstellungen ins Haus stehen, und wir ein Stück gut über die Bühne gebracht haben und den Applaus unserer Gäste hören, dann ist alles gut! Denn der Applaus ist für uns der schönste Lohn! Ein Dank geht also vor allem an unser Publikum, das uns schon seit vielen Jahren die Treue hält, aber natürlich auch an alle "Hüsungianer", die immer wieder viel Zeit und Kraft für ein wunderbares Hobby investieren: Herzlichen Dank dafür!
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